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Politisches

5.12.08 17:38


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Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit

Eine Langzeitstudie zeigt, dass der Verzehr von Gentech-Mais die Fruchtbarkeit verringert. Greenpeace fordert den sofortigen Zulassungsstopp für Gentech-Pflanzen.

Die Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit der gentechnisch veränderten Maissorte NK603xMON810 des US-Agromultis Monsanto gefüttert wurden, ist signifikant beeinträchtigt.  Das sind die Ergebnisse einer heute vom österreichischen Gesundheitsministerium in Wien veröffentlichten Langzeit-Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen, die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurden, gebaren die Tiere weniger und schwächlichere Junge. Greenpeace fordert einen sofortigen Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU.

 

"Die Diskussion um gentechnisch veränderte Lebensmittel bekommt ab heute eine neue, schreckliche Dimension. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann unter Umständen auch für den Menschen gelten. Stellen Sie sich nur vor, dass Paare ihren Kinderwunsch begraben müssen, weil sie durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel unfruchtbar wurden", warnt Philipp Strohm, Gentechnik-Sprecher von Greenpeace,  "Zudem stellt sich die Frage, ob der Hersteller der Maissorte, der Biotech-Konzern Monsanto, von der Gefahr wusste und wie es in der EU zu einer Zulassung kommen konnte", so Strohm.

 

Die im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführte Studie "Biological effects of transgenic maize NK603xMON810 fed in long term reproduction studies in mice" wurde heute im Rahmen einer Tagung in Wien präsentiert. Es handelt sich dabei um einen zwanzig-wöchigen Fütterungsversuch an Mäusen mit der Maissorte NK603xMON810 nach der RACB-Methode (Reproductive Assessment by Continuous Breeding). Dabei werden Elterntiere über mehrere Würfe beobachtet. Bereits nach dem dritten Wurf kamen signifikant weniger und schwächlichere Junge zur Welt, als bei der mit herkömmlichem Mais gefütterten Vergleichsgruppe. Die Studie ist eine der ersten Gentechnik-Langzeitstudien überhaupt.

 

Bei dem im Versuch eingesetzten Gentech-Mais NK603xMON810 von Monsanto handelt es sich um eine Kreuzung zweier Arten der gentechnischen Veränderung. Die Pflanze soll einerseits gegen Unkrautvernichtungsmittel beständig sein und andererseits selbst ein Gift gegen Schädlinge produzieren.

 

Die zuständige EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) gab 2005 Grünes Licht für die Zulassung der Maissorte als Nahrungs-, und Futtermittel. Die EFSA kam damals zu dem Schluss, es sei "...unwahrscheinlich, dass NK603xMON810 - Mais die Gesundheit von Menschen und Tieren negativ beeinflusst..."

 

"Die Tatsache, dass die EFSA bei ihren Bewertungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln allein auf die Daten des Antragstellers vertraut und keine eigenen Langzeit-Studien durchführt, ist grob fahrlässig und führt zu  fatalen Fehlern. Die EFSA muss wegen Inkompetenz vorerst geschlossen und alle bisher zugelassenen Gentech-Pflanzen müssen vom Markt genommen werden. Bei der Sicherheit unserer Nahrungsmittel darf es kein Pardon geben", fordert Strohm abschließend.

Quelle: http://marktcheck.greenpeace.at/6281.html

 

1.12.08 11:49


Überwacht!

Die Aktion "Überwacht!" protokolliert Zugriffe der Bundes- und Landesministerien, sowie von Regierungs- und Oppositionsparteien auf teilnehmende Blogs, Foren und Webauftritte.

Das heißt im Klartext, dass der Überwachungswahn der Bundes- und Landesregierungen auf ebendiese umgekehrt wird.

Im Protokoll (http://www.uberwach.de/protokoll.html ) kann nachgelesen werden, welches Ministerium/Regierung auf welche Websites zugreift.die  letzten Tage zum Beispiel hat jemand im Bundestag auffallend häufig goatrance.de angeklickt *kicher* allein die Vorstellung ^^

 Mehr zur Aktion "Übewacht!": www.uberwach.de

23.11.08 14:20


Tipps & Termine

In Kelsterbach  läuft seit ende Mai eine Waldbesetzung um gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu protestieren.

Die Waldbesetzer brauchen natürlich eure Unterstützung. Hilfreich ist besonders Material, wie Planen, Bauholz, Werkzeug, Seile oder Essen (vegan) 

Außerdem soll die Besetzung bis zum 30.11.08 geräumt sein, sonst steht den Waldbesetzern die Räumung bevor.

Um dies zu verhindern und gleichzeitig zu zeigen, dass unser Protest laut und kraftvoll ist, wird vom 28. bis 30. November das Unräumbar Festival im Kelsterbacher Wald stattfinden. Mit Musik und Kulturprogramm werden die BesetzerInnen das Ultimatum der Stadt verstreichen lassen und sich gegen die bevorstehende Räumung wappnen.

Weiter Infos gibts unter http://waldbesetzung.blogsport.de/unraeumbar-festival/ 

Außerdem noch ein Tipp für kommenden Februar, denn dann findet das Atomforum in Berlin statt. Am 5.2.09 finden deshalb in Berlin Aktionen und Demos gegen das Forum statt.

Mehr zum Protest gegen das Atomforum und Möglichkeiten zur Mitarbeit gibts auf  www.nixatom.de

17.11.08 11:43


Köln lebt - ich lieg flach

Leider wirds von mir keine Geschichten aus Köln geben. Ich lieg total flach, hab die Grippe oder so.

Nur soviel: Ich liege hier und freu mich nen Ast, wie gut es in Köln gelaufen ist. Ich würde das mal als absolut erfolgreich werten. Am besten fand ich nicht nur, dass viele Aktionen von Pro Köln verboten wurden, sondern besonders, dass tatsächlich kaum Besucher zur Pro Köln Eröffnungsveranstaltung aufgetaucht sind.

 

23.9.08 09:14


Klima-Camp 2008 in Hamburg - Ein Überblick

Vom 15.-24. August 2008 fand in Hamburg das AntiRa- und Klimacamp statt. Hier eine kleine sehr kurze Übersicht zu Aktionen und Demos.

Samstag, 16.8.: Zur Auftaktdemo des Camps finden sich zwar weniger Menschen ein als erwartet, doch die 1300 Teilnehmer zeigten mit einer bunten und sehr friedlichen Demonstration, was die Hamburger die nächste Woche über erwarten würde; politische Aktionen und Demos.

Mehr dazu: http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/klimacamp100.html 

 http://www.neues-deutschland.de/artikel/133971.hallo-hamburg-wir-sind-da.html

 Sonntag, 17.8.: Bei herrlichem Wetter fand am Sonntag das Global Pass Fest statt, der Höhepunkt des Festes war das Antirassistische Fußballturnier, an dem Antifaschistische Gruppen und MigrantInnen teilnahmen.

Mehr: http://de.indymedia.org/2008/08/224766.shtml

Montag, 18.8.: Unter dem Motto "Reclaim your market" blockierten ca. 500 KLimacamper einen Supermarkt in Ottensen.  Als Gemüse verkleidete Menschen machten so auf Lohn- und Preisdumping sowie auf umweltschädigende Produktionsmethoden aufmerksam.

Dazu: http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2008%2F08%2F19%2Fa0028&cHash=91f0a0ee30

 

Dienstag, 19.8.: Neben einer alternativen Hafenrundfahrt wurde von der Clowns Army nach einem neuen Endlager für Atommüll in Hamburg Altona gesucht. Und gefunden.

Mehr:   http://www.welt.de/hamburg/article2322433/Aktivisten-protestieren-gegen-Atommuell.html

Mittwoch,20.8.: Der Aktionstag zum Ilisu-Staudammprojekt in Kurdistan (Türkei), um auf die ökologischen und sozialen Auswirkunden des projektes aufmerksam zu machen. Am Nachmittag fand zudem eine Demo im hamburger Stadtteil Wilhelmsburg statt, der von dem Bau des Kohlekraftwerks Moorburg am meisten betroffen sien wird. Zeitgleich gelang es Aktivisten, die Baustelle des Kraftwerkes zu besetzen.

Mehr:  http://de.indymedia.org/2008/08/224933.shtml

Mehrere Vermummte zerstören Scheiben und Computer im hamburger Ausländeramt Nord um die "Schreibtischtäter" an die Folgen ihrer Arbeit zu erinnern

Dazu. http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/bezirksamt100.html

Donnerstag, 21.8.: Besetzung des französischen Konsulats in Hamburg. Die Besetzer solidarisierten sich so mit den Häftlingen in Abschiebegefängnissen.

Mehr: http://de.indymedia.org/2008/08/225022.shtml

Freitag, 22.8.: Die erste der beiden angekündigten Massenprotestaktionen fand statt. Fluten 3.0 als wichtiges Statement gegen die Abschiebepolitik in Deutschland richtete sich u.a. gegen den hamburger Flughafen, der einer der zentralen Abschiebeflughäfen im Bundesgebiet ist. Die Protestler zeigten durch vielfältige Protestformen in Sitzblockaden, Demonstrationen und bunten Aktionen, dass Abschiebungen nicht einfach hingenommen werden dürfen.

Mehr dazu: http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/klimacamp110.html

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/andrang-am-abschiebe-flughafen/

http://www.jungewelt.de/2008/08-23/029.php


 


Samstag, 23.8.: Die zweite Massenaktion, die Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerkes in Moorburg fand bei schlechtestem Wetter statt. Dennoch demonstrieren ca. 700 Menschen gegen den Bau. Im Verlauf der Demo brechen ca. 300 Demonstranten aus der Demo aus und versuchen dei Baustelle zu besetzen. Leider scheitert der Versuch aufgrund der Überzahl an Polizisten; es sind 1600 Beamte im Einsatz.

Mehr: http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/moorburgdemo100.html

http://www.welt.de/hamburg/article2343393/Polizei-kaempft-in-Moorburg-mit-Wasserwerfern.html

 

Bilderquellen: linksnavigator (Auftaktdemo), Indmedia (Global Pass Fest, Besetzung, Fluten 3.0, Gegenstrom), Ottensen-Info (Reclaim Your Market), Umbruch Bildarchiv (Endlagersuche), Junge Welt (Fluten 3.0), NDR-Info (Fluten 3.0), Archiv der sozialen Bewegungen (Gegenstrom)

14.9.08 12:34


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