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20.12.08 10:26


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13.12.08 20:30


5.12.08 17:38


Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit

Eine Langzeitstudie zeigt, dass der Verzehr von Gentech-Mais die Fruchtbarkeit verringert. Greenpeace fordert den sofortigen Zulassungsstopp für Gentech-Pflanzen.

Die Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit der gentechnisch veränderten Maissorte NK603xMON810 des US-Agromultis Monsanto gefüttert wurden, ist signifikant beeinträchtigt.  Das sind die Ergebnisse einer heute vom österreichischen Gesundheitsministerium in Wien veröffentlichten Langzeit-Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen, die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurden, gebaren die Tiere weniger und schwächlichere Junge. Greenpeace fordert einen sofortigen Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU.

 

"Die Diskussion um gentechnisch veränderte Lebensmittel bekommt ab heute eine neue, schreckliche Dimension. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann unter Umständen auch für den Menschen gelten. Stellen Sie sich nur vor, dass Paare ihren Kinderwunsch begraben müssen, weil sie durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel unfruchtbar wurden", warnt Philipp Strohm, Gentechnik-Sprecher von Greenpeace,  "Zudem stellt sich die Frage, ob der Hersteller der Maissorte, der Biotech-Konzern Monsanto, von der Gefahr wusste und wie es in der EU zu einer Zulassung kommen konnte", so Strohm.

 

Die im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführte Studie "Biological effects of transgenic maize NK603xMON810 fed in long term reproduction studies in mice" wurde heute im Rahmen einer Tagung in Wien präsentiert. Es handelt sich dabei um einen zwanzig-wöchigen Fütterungsversuch an Mäusen mit der Maissorte NK603xMON810 nach der RACB-Methode (Reproductive Assessment by Continuous Breeding). Dabei werden Elterntiere über mehrere Würfe beobachtet. Bereits nach dem dritten Wurf kamen signifikant weniger und schwächlichere Junge zur Welt, als bei der mit herkömmlichem Mais gefütterten Vergleichsgruppe. Die Studie ist eine der ersten Gentechnik-Langzeitstudien überhaupt.

 

Bei dem im Versuch eingesetzten Gentech-Mais NK603xMON810 von Monsanto handelt es sich um eine Kreuzung zweier Arten der gentechnischen Veränderung. Die Pflanze soll einerseits gegen Unkrautvernichtungsmittel beständig sein und andererseits selbst ein Gift gegen Schädlinge produzieren.

 

Die zuständige EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) gab 2005 Grünes Licht für die Zulassung der Maissorte als Nahrungs-, und Futtermittel. Die EFSA kam damals zu dem Schluss, es sei "...unwahrscheinlich, dass NK603xMON810 - Mais die Gesundheit von Menschen und Tieren negativ beeinflusst..."

 

"Die Tatsache, dass die EFSA bei ihren Bewertungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln allein auf die Daten des Antragstellers vertraut und keine eigenen Langzeit-Studien durchführt, ist grob fahrlässig und führt zu  fatalen Fehlern. Die EFSA muss wegen Inkompetenz vorerst geschlossen und alle bisher zugelassenen Gentech-Pflanzen müssen vom Markt genommen werden. Bei der Sicherheit unserer Nahrungsmittel darf es kein Pardon geben", fordert Strohm abschließend.

Quelle: http://marktcheck.greenpeace.at/6281.html

 

1.12.08 11:49


Überwacht!

Die Aktion "Überwacht!" protokolliert Zugriffe der Bundes- und Landesministerien, sowie von Regierungs- und Oppositionsparteien auf teilnehmende Blogs, Foren und Webauftritte.

Das heißt im Klartext, dass der Überwachungswahn der Bundes- und Landesregierungen auf ebendiese umgekehrt wird.

Im Protokoll (http://www.uberwach.de/protokoll.html ) kann nachgelesen werden, welches Ministerium/Regierung auf welche Websites zugreift.die  letzten Tage zum Beispiel hat jemand im Bundestag auffallend häufig goatrance.de angeklickt *kicher* allein die Vorstellung ^^

 Mehr zur Aktion "Übewacht!": www.uberwach.de

23.11.08 14:20


Zur Kennzeichnungsflicht von Polizisten

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/spaetes-gestaendnis-eines-polizisten/

Artikel über das Geständnis eines Polizsten, in den 80ern systematisch falsch ausgesagt zu haben

23.11.08 13:54


Tipps & Termine

In Kelsterbach  läuft seit ende Mai eine Waldbesetzung um gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu protestieren.

Die Waldbesetzer brauchen natürlich eure Unterstützung. Hilfreich ist besonders Material, wie Planen, Bauholz, Werkzeug, Seile oder Essen (vegan) 

Außerdem soll die Besetzung bis zum 30.11.08 geräumt sein, sonst steht den Waldbesetzern die Räumung bevor.

Um dies zu verhindern und gleichzeitig zu zeigen, dass unser Protest laut und kraftvoll ist, wird vom 28. bis 30. November das Unräumbar Festival im Kelsterbacher Wald stattfinden. Mit Musik und Kulturprogramm werden die BesetzerInnen das Ultimatum der Stadt verstreichen lassen und sich gegen die bevorstehende Räumung wappnen.

Weiter Infos gibts unter http://waldbesetzung.blogsport.de/unraeumbar-festival/ 

Außerdem noch ein Tipp für kommenden Februar, denn dann findet das Atomforum in Berlin statt. Am 5.2.09 finden deshalb in Berlin Aktionen und Demos gegen das Forum statt.

Mehr zum Protest gegen das Atomforum und Möglichkeiten zur Mitarbeit gibts auf  www.nixatom.de

17.11.08 11:43


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